Ultraleicht in die Luft kommen.

Spontan nach der Arbeit auf einen kurzen Rundflug durch das Sauerland oder doch ein Tagesausflug an die Nordsee? Wer ohne viel Aufwand einfach die Freiheit des Fliegens genießen will, für den ist Ultraleichtfliegen genau das Richtige.

Was ist das Besondere am UL-Fliegen?

Dich hat es immer schon gereizt einmal einen Flugschein zu machen und selbst Pilot zu werden? Mit der Ultraleichtfluglizenz lässt sich dieser Traum ganz einfach verwirklichen. Und das sparsam, umweltfreundlich und leise – vergleicht man die Flugstundenpreise von ULs mit ca. 60-70€/h und größeren Motorflugzeugen, die teilweise das doppelt oder gar dreifache pro Flugstunde kosten.

Ultraleichtflugzeuge sind sogenannte Luftsportgeräte mit ein bis zwei Sitzplätzen und maximal 472,5kg Abflugmasse – neben Trikes und Tragschraubern, sind die aerodynamisch gesteuerten ULs äußerlich von vielen Motorflugzeugen aber kaum zu unterscheiden. Auf der Rheinermark verfügen wir über zwei dieser modernen ULs vom Typ C42 und Savage.

Der Weg zum Flugschein

Bis dahin absolvierst du mindestens 30 Flugstunden, davon mindestens 5 im Alleinflug und lernst von unseren Fluglehrern das sichere Fliegen des ULs. Natürlich gehört auch Theorie dazu, teils in Form von Unterricht, überwiegend aber als Selbststudium.

Die Theorie umfasst die Fächer Navigation, Flugfunk, Luftrecht, Meteorologie, Aerodynamik, Verhalten in besonderen Fällen, menschliches Leistungsvermögen sowie Technik inkl. einer pyrotechnischen Einweisung. Da die Schulung vom restlichen Flugbetrieb unabhängig ist, kann nach Absprache auch unter der Woche geflogen werden. Aus diesem Grund lässt sich diese Ausbildung flexibel gestalten, sodass mit etwas Glück und Geschick bereits nach einer Saison der Pilotenschein winkt.

Was Du mitbringen solltest

Das Mindestalter für die Ausbildung beträgt 16 Jahre, eine Altersbeschränkung nach oben hin gibt es nicht. Egal ob Schüler, Familienvater oder Rentner, bei uns Fliegen jung und alt zusammen. Neben einem fliegerärztlichem Tauglichkeitszeugnis (Medical Class 2) benötigst Du ein polizeiliches Führungszeugnis sowie den Nachweis über die erfolgreiche Teilnahme an einer Unterrichtung in Sofortmaßnahmen am Unfallort. Ansonsten einfach eine Portion technischer Neugierde und Aufgeweckheit, der Rest kommt von ganz allein.

Immer weiter

Auch nach dem Schein hast du viele Möglichkeiten dich fliegerisch weiter zu entwickeln. Nach 30 Stunden Flugerfahrung kannst du z.B. die F-Schlepp-Berechtigung machen und mit unserer Turbo-Savage den Segelfliegern in die Luft verhelfen. Oder du machst anschließend noch den Segelflugschein, erkundest lautlos das Sauerland und setzt vielleicht noch die Motorsegler-Berechtigung obendrauf. Einmal damit angefangen, lässt einen die Faszination des Fliegens nicht so schnell wieder los…

 

Unser Neuzugang - die Savage - hier noch im BauUnser Neuzugang – hier noch mit Vorläufiger Zulassung und ab der Saison 2015 in der Flotte.

Derzeit bauen wir in Kooperation mit dem Hersteller eine spezielle Version der bekannten „Savage Cub“, die kompromisslos für den F-Schlepp ausgelegt sein wird. Der wesentliche Unterschied zur Serienversion liegt in der Verwendung eines deutlich stärkeren Motors mit 115 PS. Dank diverser Modifikationen zur Gewichtsreduzierung wird das fertige Flugzeug unter 300 kg wiegen und die Schleppleistung unserer alten Piper PA-18 deutlich übertreffen.

Mehr dazu in Kürze …

 

Unser Reisemotorsegler - die Super DimonaDie Diamond HK 36 TTC 115 – Super Dimona ist ein zweisitziger Reisemotorsegler, gebaut von Diamond Aircraft. Wir nutzen dieses Flugzeug für Rundflüge, längere Reiseflüge, zum Flugzeugschlepp und zur Weiterbildung der Segelflugpiloten zur TMG-Berechtigung.

Spannweite: 16,33 m

Motor: Rotax 914 (115 PS)

Verbrauch: ca. 18L/h

Reisegeschwindigkeit: 215 km/h

Reichweite: ca. 700 km bei vollem 55L Tank

Derzeit können wir lediglich Inhaber einer gültigen Segelfluglizenz zur Touring-Motorglider-Berechtigung (TMG) weiterbilden. Die UL-Lizenz reicht nicht zum Fliegen dieses Typs aus. Gerne nutzen unsere Motorflugpiloten die Dimona auch zum günstigen Erhalt eines Teils der nötigen Flugstunden für den PPL-A und zu Reisen quer durch Europa.